Informatives

Bad_Muender_50_01

Stadtmauer Gaststätte Kornhus Die Stadt Bad Münder am Deister entstand in Ihrer heutigen Form und Ausdehnung mit der vom niedersächsischen Landtag beschlossenen Gebietsreform in den Jahren Aus den 15 benachbarten Gemeinden der alten Stadt Bad Münder wurde eine Einheitsgemeinde mit 16 Ortsteilen gebildet, die den Namen „Bad Münder am Deister“ bekam. Die Stadt Bad Münder ist zum Grundzentrum bestimmt worden. Aus den 16 Ortsteilen bildeten sich 9 Ortschaften mit eigenen ehrenamtlichen Ortsräten und Ortsbürgermeistern bzw. Ortsbürgermeisterinnen, die bis heute Bestand haben. Die Neugliederung trat am 01.01.1973 in Kraft. Die zweigleisige Leitung der Stadt durch Stadtdirektor und ehrenamtlichen Bürgermeister wurde im Jahr 2000 durch eine(n) eingleisige(n) hauptamtliche(n) Bürgermeister(in) abgelöst. Sie bzw. er ist sowohl Repräsentant(in), als auch Verwaltungschef( Die ältesten heute noch existierenden Orte im Deister-Süntel-Tal stammen aus dem frühen Mittelalter (ca. 800–1.000 n.Chr.). Namen und Schreibweisen der Orte wechselten Rathaus Heimatmuseum Kellerstraße Geschichte von 1972 bis 1974. in) der Stadt. Informatives damals häufig. Beispielsweise wurde 1033 die heutige Kernstadt mit der Ortsbezeichnung „Munnere“ oder „Munenere“ geführt. Die Kernstadt ist urkundlich erstmals 1302 in einem amtlichen Dokument als Stadt bezeichnet worden. Prägend für den Ort in dieser Zeit waren Salzgewinnung und -verkauf. Die Salzvorkommen brachten der Bevölkerung und dem Ort einigen Wohlstand. Viele Jahre später machte man sich aufgrund der stattlichen Waldvorkommen einen weiteren natürlichen Rohstoff zunutze. Vor ca. 150 Jahren wurden aus dem Holz der Wälder Möbel hergestellt. Bad Münder entwickelte sich zu einer Möbelhochburg. Fast über das gesamte Stadtgebiet verteilt gab es eine Vielzahl an kleinen Stuhl- und Möbelfabriken. Das Holz diente zudem den inzwischen entstandenen Glashütten als Energielieferant. Dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck konnten über die Jahre nur wenige Werke standhalten. Auch der Steinkohleabbau im Süntel und Deister entwickelte sich in der Zeit zwischen 1815 und 1865 zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Schlechte Abbauverhältnisse und eine geringe Qualität der Steinkohle führten zum Erlöschen dieses Wirtschaftszweiges (1953).


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