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Blick vom Kirchturm in die Innenstadt Hoppenmarktbrunnen Fachwerkhaus Blick zum Kirchturm 4 5 Stadt der Heilquellen Aufgrund der geologischen Verhältnisse treten in Bad Münder auf engstem Raum verschiedene Quellen zu Tage. Hierzu gehören auch die vier Heilquellen Sole, Eisen, Schwefel und Bitterwasser (siehe Infokasten Seite 17). Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann man damit, diese Quellen für gesundheitliche Zwecke einzusetzen. Im Jahr 1936 wurde der Stadt der Titel „Bad“ verliehen. 1975 erhielt Bad Münder die Zuweisung des Prädikates „Staatlich anerkannter Heilquellen Kurbetrieb“, was letztmalig 2009 bestätigt wurde. Das moderne Gesundheitswesen, die Bildungsbranche und der sanfte Aktiv- und Erholungstourismus ersetzen heute das traditionelle Kurwesen. Ein gepflegtes und historisches Ortsbild sowie die Lage der Stadt Bad Münder am Deister inmitten einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft bieten hierfür hervorragende Standortvoraussetzungen. Partner- und Patenstädte Die Stadt Bad Münder am Deister ist Patenstadt für Friedersdorf und Gersdorf sowie Partnerstadt von Bad Saarow. Die offizielle Erklärung der Partnerschaft mit Bad Saarow erfolgte im Jahr 1990. Im Zuge der Wiedervereinigung der deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland (BRD) und Deutsche Demokratische Republik (DDR) wurden die ersten Kontakte zwischen beiden Städten geknüpft. Als Gesundheitsstandorte fanden die Orte schnell Gemeinsamkeiten. Bei der Umstellung auf die westdeutschen Gesetze und Vorschriften waren viele Menschen aus Bad Münder behilflich. Heute präsentiert sich der traditionsreiche Kurort Bad Saarow gleichzeitig als eines der modernsten Heilbäder Europas. Der Kurort am Scharmützelsee, mit großzügig gestalteter Seepromenade, erhielt 2011 als erste Gemeinde Brandenburgs den Titel „Qualitäts-Stadt Bad Saarow“. Der Kurort bietet zur nahegelegenen, eher hektischen Regierungsmetropole Berlin eine willkommene Abwechslung.


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